Wie perfekt muss sein?

Wir haben alle heutzutage einen hohen Standard bei unseren Leistungen und Ergebnisse, teils selbst gewollt, teils auferlegt von Seiten der Kunden, Chefs oder auch der Gesellschaft. Oft sehe ich aber, dass der PerfektionisMUSS eher schadet. Und ja, ich schreibe dieses Wort bewusst so. Denn für viele ist es wirklich ein Muss und kein Kann.

Wenn das Streben nach perfekten Ergebnissen blockiert und man dann nichts aufs Papier bzw. den Bildschirm bringt, dann sollte man sich wirklich die Frage stellen, ob es nicht besser wäre, einfach zu machen, statt krampfhaft zu versuchen, alle Variablen zu beachten und zufrieden zu stimmen. Perfektionismus wird nämlich zum MUSS, wenn du dich dabei nur nach den Standards anderer richtest, aber nicht nach den Standards von dir.

„Do something great“

Etwas großes zu tun oder zu vollbringen, heißt nicht, perfektes zu tun, sondern auch mal etwas bewusst Unperfektes abzuliefern. Work in progress nennt man es. Und ja, Mut zur Entwicklung zu haben ist gut. Dass etwas nicht perfekt ist, heißt ja nicht, dass es voller Fehler oder schlechter Qualität sein muss. Dafür ist es authentisch. Und darum geht es.